Die Rabaukencombo stellt sich vor

Sonja Eschke

Idee/Komposition/Gesang/Erzähler

 

Im Februar 2016 lernte ich den freundlichen Geist "Fridolin von Freigeist" kennen. In geisterhafter Manier, denn die Geschichte über ihn und seinen Freund, den Jungen Titus, spukte plötzlich in meinem Kopf herum.

Er stellte sich höflich - wenn auch zaghaft - bei mir vor und fand die Idee, wir könnten doch gemeinsam Musik machen, ganz prima. Aber ob ich das denn könne, das Musik machen, wollte er wissen.

"Na hör' mal!", antwortete ich etwas verwundert. "Es ist noch gar nicht so lange her, da studierte ich in München Konzertgesang. Nicolaus Hillebrand war mein Lehrer am dortigen Konservatorium. 

Und meiner ersten Gesangslehrerin, Erika Rüggeberg, habe ich zu verdanken, dass ich bereits seit meinem 14. Lebensjahr ein vielseitiges Repertoire kennen gelernt habe und von da an regelmäßig bei Wettbewerben teilnehmen durfte, mit Freude und Erfolg. Mein Studium erweiterte ich dann noch mit Elementarer Musikpädagogik und Jazz, sowie durch Workshops u.a. bei Susanne Langholf.

Seit dieser Zeit, bis heute, sammle ich Erfahrung und durfte schon mit vielen namhaften Musikern und Künstlern zusammenarbeiten wie z.B. mit Michael Gielen, Fabio Luisi, Krzysztof Pendercki, Ingeborg Hallstein, Willhelm Schwinghammer, Joe Haider, Sandy Patton, Andreas Scherer, Paulo Cardoso, Tizian Jost, Patrick Scales, Martin Scales, Jutta Speidel, Christine Neubauer, Stefan Dettl. 

Bevor ich meinen Mann Jan kennen lernte, unterrichtete ich zudem viele Jahre in meiner Heimatstadt Erding an der dortigen Kreismusikschule.

Ich singe freischaffend als Solistin sowie in Ensembles und Chören."

Fridolin nickte und gab mir das O.K. für diesen Auftrag. Meine Bedingung war lediglich folgende: "Ich mache gerne mit, aber nur, wenn ich mit folgenden Musikern zusammen arbeiten dürfte":

Jan Eschke

Kompositionen/Klavier/Keyboards/Geräusche/Licht/Effekte

 

"Da ist natürlich mein wunderbarer Ehemann Jan. Vielleicht hast Du schon von ihm gehört, Frido?"

"Ich bin mir nicht ganz sicher", antwortete der freundliche Geist. "Was spielt er denn? Die scheppernde Klappertröte oder die wimmernde Heulgeige?""

"Ähh... Klavier und Keyboards", antwortete ich verdutzt.

 

"Er gehört seit mehr als zwanzig Jahren zum festen Bestandteil der Jazzszene im süddeutschen Raum und spielt regelmäßig mit namhaften Musikern wie z.B. "Charly Antolini, Joseph Bowie, Martin Grubinger, Johannes Enders, Johannes Faber, Sven Faller, Karl Ratzer, Adrian Mears, Eddy Miller, Georg Ringsgwandl, Philipp Stauber, Lisa Wahland, Albrecht von Weech u.v.a.

Außerdem ist er Mitglied in verschiedenen Bands wie dem "Martin Auer Quintett" oder "Charly Augschöll's  Hotline Band"

"Ah... Klavier! Das kenne ich. Das hat meine Tante Brunhilde auch gespielt. Ich erinnere mich...das war 1843!", sprach Fridolin und fügte noch hinzu: "Mir persönlich würde zwar die Winselflöte besser gefallen, aber von mir aus können wir auch gerne ein Klavier benutzen." 

So verblieben wir und ich erzählte dem Gespenst noch abschließend, dass Jan nicht nur ein wundervoller, hochinspirierter Pianist und Keyboarder ist, sondern auch ein hervorragender Komponist und Arrangeur.

Zudem unterrichtet er in der Universität in Augsburg Jazz-Klavier und hat ein Händchen für andere Menschen... Fridolin freute sich riesig darauf, mit ihm zusammen zu arbeiten und feuerte drei Freuden-Kanonen-Kugeln in die Luft.

Boris Alexander Klöck

Mitgestaltung/Schattengeist/singende Säge/Percussion/Geräusche

 

Kurz darauf lernten sich Boris und Fridolin bei mir kennen. Fridolin schwebte zu ihm herüber und blickte mit skeptischen Blicken auf ihn herab. Ich spürte seine Zweifel...Dann fragte ihn das Gespenst neugierig: "Kannst Du vielleicht singende Säge spielen?"

 

"Na klar, weißt du, ich bin quasi auch ein Geist, genau wie du!“

Sein Interesse war sichtlich geweckt. Was er denn für ein merkwürdiger Geist sei, wollte Fridolin nun wissen.

„Pass auf: Schon im Alter von 2 Jahren konnte ich sämtliche Schnulzen im Radio mitsingen. Mit 3 Jahren begann ich, Mamas Haushaltsutensilien kaputt zu trommeln, weshalb sie mich mit 4 in die musikalische Früherziehung steckte. Flötenkreis und Kinderchor wurden schnell langweilig. Ein Klavier samt Lehrerin musste her. Parallel dazu verliebte ich mich unsterblich in meine erste (richtige!) Marsch-Trommel, mit der ich kurz darauf, stolz wie Oskar, beim Rosenmontagsumzug durch die Mainzer Gassen marschierte. 

 

Schlagzeug nach Noten? Warum nicht Percussion? Dann noch Theatergruppe. Chöre machten wieder Spaß! Ein Duzend Bands. Die Musikproduktion für eine "Turandot"-Inszenierung an der University of Minnesota war besonders spannend... Und jetzt?

 

Heute brenne ich als Hörakustik-Meister nicht nur für meinen Traumberuf, sondern mindestens ebenso für die vielen abwechslungsreichen künstlerischen Projekte, die mich bisweilen kreativ herausfordern.“

 

„Halt, ich hab´s!!!“ unterbrach ihn Fridolin begeistert. „Du bist ein echter Quergeist! Und jetzt zeig mir doch bitte, wie das mit der singenden Säge geht.“

Johannes Ochsenbauer

Kontrabass/Geräusche

„Und dann fällt mir natürlich noch Johannes ein“, sagte ich. „Wer ist denn Johannes?“, wollte Frido neugierig wissen.

 

„Er ist ein hervorragender Bassist. Ich kenne ihn bereits seit meinem Studium in München. Auch er studierte an der Musikhochschule in München. Jazz-Kontrabass bei Paulo Cardoso und klassischen Kontrabass bei Prof. Cajus Oana. Zudem ergänzte er sein Bassspiel durch Fortbildungen und der Masterclassteilnahme bei Ron Carter und Charlie Haden."

Das freundliche Gespenst war völlig fasziniert: „Wow! Ein echter Kontrabass? Das ist ja unglaublich! Darin kann man sich prima verstecken! Außerdem wollte ich schon immer mal mit einem so großen Instrument zusammen jaulen, wimmern und sägen. Meinst Du, er kann mit mir zusammen im Duett spielen?“

„Probier'n wir es aus! Ich denke Johannes wird es Spaß machen. Er hat bestimmt noch nie mit einem Gespenst musiziert, aber er hat viel Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen Leuten.

 

Er arbeitete bereits z.B. mit Leszek Zadlo, Champian Fulton, Claus Reichstaller, Harry Sokal, Mario Gonzi, Wolfgang Lackerschmid, Helmut Kagerer, Johannes Enders, Tony Lakatos, John Marshall, Jesse van Ruller, Alex Jung, Tizian Jost, Michael Keul, Bernd Reiter, Johannes Herrlich zusammen. 

Johannes wird regelmäßig für Konzerte und CD-Produktionen im In- und Ausland engagiert."
 

Sebastian Wolfgruber

Schlagzeug/Geräusche

„Jetzt bin ich aber schon ein bisschen enttäuscht“, sprach Fridolin. „Wieso das denn?“, fragte ich erstaunt! „Na, wir haben noch kein einziges Instrument dabei, mit dem man so richtig schön Krach machen kann! Was richtige Spuk- und Gruselmusik sein will, muss ordentlich laut und kraftvoll sein. Sonst fürchtet sich ja keiner!“

Ich gab Fridolin – höflichkeitshalber - natürlich recht. Er fuhr unmittelbar fort: „Sag mal, fällt Dir da jemand ein, den wir fragen könnten? Ich würde ihm auch meine schwere Eisenkette und meine alte Ritterrüstung zum Klappern und Scheppern zur Verfügung stellen!“ 

Fridolins Begeisterung war ansteckend, wenngleich seine Ideen mit Musik (nach unserem Verständnis) nur am Rande zu tun hatten.

„Aber natürlich!“, antwortete ich und erzählte sofort von einem wundervollen und außergewöhnlich talentierten jungen Schlagzeuger aus Rosenheim. „Sein Name ist Sebastian Wolfgruber. Er hat an der Münchner Musikhochschule Jazz-Schlagzeug bei Werner Schmitt studiert. 2015 schloss er im Alter von 23 Jahren sein Studium dort ab. Er ist bereits jetzt einer der gefragtesten Schlagzeuger in der Münchner Jazzszene.

 

Man kann ihn unter anderem in folgenden Formationen hören und sehen: Jazzrausch Bigband, Buffzack oder Josef Reßle Quinternion.

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